Straßenfotografie - Mein Einstieg in Berlin (1)

Gerne bin ich draußen unterwegs. Und manchmal schaue ich dann den Menschen einfach nur zu. Was sie treiben, wie sich sich bewegen und verhalten. Auf dem Weg zur Arbeit oder zum einkaufen. Nicht selten entstehen dabei Situationen von witzig bis nachdenklich. Nichts ist dabei planbar, nicht ist gestellt, das wahre Leben eben. 

Wenn ich dann mit meiner Kamera unterwegs bin, denke ich oft. Diesen Moment fängst du jetzt einfach mal ein. Den Moment einfrieren, den Stress rausnehmen. Auf Situationen warten die man nicht planen kann. Das ist spannend und hat stets seinen Reiz. Denn das funktioniert bei jedem Wetter, zu jeder Uhrzeit und an jedem Ort.


Als ich mich das erste Mal damit beschäftigte und auf die Straße ging, dachte ich wirklich man müsse alles fotografieren. Schnell merkte ich jedoch das planloses drücken des Auslösers eher nicht zielführend ist. Also beschäftigt man sich mehr und mehr mit diesem Thema. Autodidakt eben. Bilder von bekannten Fotografen studieren. Bilder auseinander nehmen und versuchen zu verstehen. Das ist mit Sicherheit deutlich leichter gesagt als getan. Eines merkte ich ganz schnell. Um zu verstehen muss man ein gewisses Maß an Verständnis für diese Art der Fotografie besitzen.


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