Die Kreidefelsen von Etretat - Das Postkartenmotiv schlecht hin

Wenn man sich mit der Normandie beschäftigt stößt man zwangsläufig auch auf Etretat. Es stand damals ziemlich schnell fest, dass wir auch hier mal vorbei schauen müssen.


Sony A6000, F9 - 1/500, ISO100, 28mm, Belichtungskorrektur -0,5, Mehrmeldmessung, Objektiv Sigma 19mm F2,8 DN Art
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Wir kamen gegen 10:00 Uhr morgens in Etretat an. Jedoch war es uns unmöglich auf den ausgewiesenen Parkplätzen zu parken. Es gab ganz einfach zu wenige. Der Besucheransturm war jedoch auch enorm. So etwas habe ich selten erlebt. Ob das den etwa 1500 Einwohnen gefällt? Ich mag es bezweifeln. Man merkt ganz deutlich. Der wichtigste Wirtschaftszweig ist hier zweifelsohne der Tourismus.

Sony A6000, F9 - 1/640, ISO100, 19mm, Objektiv Sigma 19mm F2,8 DN Art
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Sony A6000, F9 - 1/400sec, ISO150, 19mm, Objektiv Sigma 19mm F2,8 DN Art
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Wir entschieden uns daher weiter nach Le Havre zu fahren und am Abend nochmals Etretat zu besuchen. Am späten Nachmittag war der Besucheransturm auch schon deutlich zurückgegangen und wir fanden problemlos einen Parkplatz. Und auch das Licht war nun deutlich intensiver und nicht so ausgebrannt wie noch am Morgen.

Sony A6000, F8 - 1/125, ISO100, 19mm, Sigma 19mm F2,8 DN Art
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Sony A6000, F10 - 1/160, ISO100, 19mm, Objektiv Sigma 19mm F2,8 DN Art
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Sony A6000, F8- 1/400, ISO100, 19mm, Objektiv Sigma 19mm F2,8 DN Art
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Und nun standen wir davor. Die größten Felsentore der Normandie. Etretat ist vor allem durch seine steilen Felsklippen bekannt. Dieser Badeort liegt genau zwischen diesen Felsformationen. Besonders gerne und viel abgelichtet werden die drei markanten Felsbögen. Diese Bögen sind vor langer Zeit durch einen parallel zur Küstenlinie verlaufenden Fluss entstanden. Schon imposant was die Natur zu schaffen vermag.


Ganz ungefährlich ist ein Besuch aber nicht. Geländer oder sonstige Sicherheitsabsperrungen sind hier nicht vorhanden. Einige trauten sich doch sehr nah an den Abgrund. Viele Eltern duldeten den Selfie-Hype ihrer Kinder. Damit begaben sie sich stellenweise in lebensgefährliche Situationen. Ein für mich absolut unverständliches Verhalten.

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