Une journée à paris - Ein Tag in Paris

Wenn man schon mal in Frankreich ist, muss man auch Paris mitnehmen. Das hatten wir uns fest vorgenommen. Und damit wir halbwegs einiges mitbekommen planten wir 2 Tage dafür ein. Wie bei den meisten Besuchern stand bei uns das Louvre, der Eiffelturm, Arc de Triomphe de l’Étoile, Sacré-Cœur sowie Notre Dam auf dem Zettel. Neben den Zielen der Familie, sollten natürlich auch meine fotografischen Wünsche nicht zu kurz kommen. Ich wollte keine Bilder die schon Millionen vor mir geschossen haben.

Mit dem Auto wollten wir allerdings nicht direkt rein fahren. Also fuhren wir an einem Montag morgen gegen 08:00 Uhr von Abbeville etwa 1,5 Stunden mit dem Zug direkt nach Paris. Angekommen am Bahnhof Gare du Nord, mussten wir uns erstmal orientieren. Ein großer Bahnhof mit Direktfahrten nach Nordfrankreich, Großbritannien, Belgien, Niederlande und Deutschland. Dementsprechend war hier viel los. Von dort aus starteten wir dann unsere Tour quer durch Paris. Das Tagesticket der Metro schien uns am sinnvollsten und das war es auch.


Das Louvre haben wir nur von außen besucht. Die Menschenmassen am Eingang streckten uns doch sehr ab. Aber das war uns schon vorher bekannt. Daher ging es dort relativ schnell vorbei und weiter zum Arc de Triomphe de l’Étoile. Der Triumpbogen ist schon sehr sehenswert. Die Aussichtsplattform ist nicht so überlaufen wie die des Eiffelturms und bietet dennoch einen tollen Blick über die Stadt. Und bei einem solchen Bild über Paris oder besser gesagt "Foto" möchte ich doch schon den Eiffelturm mit drauf haben. Das geht nun mal schlecht wenn man eben auf diesem steht. 

Triumpbogen

Anschließend ging es erstmal ins Hotel zum check in. Rucksack runter, Wasser ins Gesicht, kurze Pause und weiter ging die Tour. Diese Pause war auch dringend nötig. Der Trubel in Paris ist schon etwas anstrengend :-) Mit der U- Bahn ging es dann zum wichtigsten Wahrzeichen der Stadt.

Dem Eiffelturm. 

Rund um den Eiffelturm waren die meist afrikanischen Souvenirhändler nicht zu übersehen. Mit ihren Decken pflasterten sie die Gehwege.

Einige saßen ruhig neben ihren Waren. Andere sprangen aufgeregt um die Besucher. In Einzelfällen wird man auch mal am Arm gepackt.

Dieses Bild zeigte sich an allen großen Sehenswürdigkeiten der Stadt. Schön ist das alles nicht. Zwar sind Polizeistreifen mit dem Rad, zu Fuß oder auch in größerer Anzahl stets präsent. Letztendlich verhindern können Sie diese Machenschaften jedoch nicht.

Am Abend entfaltet Paris eine ganz besondere Stimmung. Zur blauen Stunde, wenn die ersten Wahrzeichen der Stadt beginnen zu leuchten verändert sich die Stadt. Paris erstrahlt in einem Meer aus Lichtern. Das muss man einfach mal auf sich wirken lassen. Diese Stimmung bleibt ganz sicher in Erinnerung.

Am nächsten Morgen ging es dann zur Basilika Sacré-Cœur im Stadtbezirk Montmartre. Es war noch relativ früh, so gegen 10:00 Uhr. Trotz vieler Menschen empfanden wir es als angenehm ruhig. Sacre-Coeur hat uns jedoch nicht so sehr geflasht. Sicherlich ist es ein prachtvoller und geschichtsträchtiger Bau. Richtig identifizieren konnten wir uns damit jedoch nicht. Montmartre mit seinem Künstlerviertel  holte es jedoch wieder raus.

Und dann war es auch schon wieder so weit. Es ging zurück zum Bahnhof. Damit endete auch unsere Paris Tour. Wir waren mal dort, haben das wichtigste mitgenommen und werden sicher irgendwann nochmal hier her kommen. Hier sind alle Kulturen vereint. Besonders interessant ist es dabei den Menschen einfach mal zuzuschauen. Absolut spannend und teilweise extrem lustig. Das könnte ich stundenlang tun. 

Cool ist das Feeling dieser Stadt schon, man muss nur ausreichend Zeit mitbringen. 

Getrödelt haben wir nie. Wir waren stets rasch unterwegs und verweilten kaum. Ob man es schafft die wichtigsten Wahrzeichen an einem Tag abzuarbeiten? Könnte schwer werden. Viel Erfolg dabei !

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